Teilprojekt des IAW

Projektteam:
Dr. Jochen Späth (Projektleiter IAW)
Dr. Andreas Koch (stv. Projektleiter IAW)
Günther Klee
Martin Kroczek

Das Teilprojekt des IAW befasste sich vorrangig mit dem
Handlungsfeld III: Attraktivität des Pflegeberufs steigern.

Die Untersuchungen des IAW hatten dabei verschiedene Dimensionen von Attraktivität der Arbeit in der Pflege zum Gegenstand. Ziel war es zum einen, Merkmale attraktiver Arbeit in der Pflege zu identifizieren, zum anderen, die entsprechenden Merkmale auf ihre Ausprägung in der Pflege hin zu untersuchen. Am Ende der Untersuchungen wurden Handlungsideen entwickelt, mit denen die Attraktivität des Pflegeberufs erhöht und neue Fachkräfte für die Arbeit in der Pflege gewonnen werden können.

Im Rahmen des Teilprojekts hat sich das IAW verschiedener Methoden bedient.

Methodisches Vorgehen:

  • Analyse vorhandener sekundärstatistischer Daten (z.B. Stichproben der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)
  • Standardisierte repräsentative Befragung
  • Vignetten-Befragung

Analyse sekundärstatistischer Daten

Auf Basis vorhandener Literatur wurden (sekundär-) statistische Daten ausgewertet. Hinsichtlich Attraktivitätsfaktoren, die in der Literatur identifiziert wurden, wurden dabei zum einen die BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, zum anderen die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiographien ausgewertet.


Eigene Primärerhebung

Im Rahmen des Teilprojektes des IAW fand eine repräsentative standardisierte Befragung der Beschäftigten in den Pflegeberufen statt.
Die Befragung setzte sich aus einem kurzen klassischen Fragebogen sowie aus einer Vignettenbefragung zusammen.

Im Rahmen der Vignettenbefragung wurden den Befragten kurze, inhaltlich zusammenhängende Texte („Vignetten“) vorgelegt, die die verschiedenen Pflegeberufe hinsichtlich relevanter Merkmale näher charakterisieren.