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Solidaritätsbekundung

Das ZAFH care4care Forschungsteam möchte seine Solidarität mit denjenigen zum Ausdruck bringen, die sich aktuell im Einsatz gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2) engagieren. In der derzeitigen Krisensituation, vor dem Hintergrund der ohnehin schon angespannten Personalsituation in der Pflege, wird mehr denn je der elementare gesellschaftliche Wert der Pflegeberufe (und anderer systemrelevanter Berufsgruppen) sichtbar. Die Folgen des Fachkräftemangels werden nun für alle spürbar, denn Pflege ist systemrelevant. Sobald wir gemeinsam die Krise bewältigt haben, bedarf es einer weitreichenden Diskussion unter Beteiligung des Berufsstandes, die mutige politische Schritte nach sich zieht. Die Arbeitsbedingungen für Pflegende und die Attraktivität des Pflegeberufs in Deutschland müssen dringend spürbar verbessert werden. Wir, das Forschungsteam von care4care, werden hierzu unseren Beitrag leisten.

 

Diskussionsbeiträge zum Thema Anerkennung:

Reiber, Karin; Weyland, Ulrike (Hrsg.) (2020): Pflege in Zeiten der Covid-19 Pandemie. Solidaritätsbekundungen von Mitgliedern der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP) der Deutschen Geselschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE).

Fischer, Florian; Raiber, Lea; Boscher, Claudia; Winter, Maik H.-J. (2020): Systemrelevanz der Pflegeberufe in Zeiten von Corona - und darüber hinaus. In: Gesundheitswesen, 82: 373.

Fischer, Gabriele; Winter, Maik H.-J.; Reiber, Karin (2020): Applaus, Applaus für Dein stilles Dulden... Variationen über das Thema „Anerkennung". In: Pflegewissenschaft, Sonderausgabe: Die Corona-Pandemie, S. 112-115.

Fischer, Florian; Raiber, Lea; Boscher, Claudia (2020): COVID-19 and the Elderly: Who Cares?. In: Frontiers in Public Health, 8: 151.

Fachkräftegewinnung und -bindung in der Pflege ist nicht erst durch die Debatte um die Systemrelevanz im Zeichen der COVID-19-Pandemie ein medial und politisch diskutiertes gesellschaftlich-relevantes Thema. Dennoch wurden die seit langer Zeit bekannten Problemlagen nur unzureichend adressiert und weitreichende Maßnahmen(bündel) scheinen nicht zu greifen: Professionell Pflegende arbeiten im Krisenmodus, die Krise ist zum Normalzustand für die Pflegebranche geworden.

Die Einrichtungen und Entscheider*innen der pflegerischen Versorgung setzen zwar Maßnahmen und Strategien zur Fachkräftesicherung ein - dennoch reicht die Anzahl der Pflegefachkräfte, die in der Branche arbeiten, nicht aus. Die Nachwuchsgewinnung kann mit den Anforderungen nicht Schritt halten und viele Pflegefachkräfte scheiden bereits vor dem Renteneintritt aus dem Beruf aus.

Hier setzt der Projektverbund Zentrum für angewandte Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften(ZAFH) care4care – Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit, bestehend aus den Hochschulen Esslingen und Ravensburg-Weingarten und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V., an: Gemeinsam mit der Pflegebranche werden in der 2. Förderphase die wissenschaftlichen Erkenntnisse der 1. Förderphase in praxistaugliche Handreichungen überführt und anschließend zugänglich gemacht.

Auf dieser Homepage finden Sie Informationen zum Forschungsverbund, seinen Zielen, Akteur*innen, Forschungsmethodik und thematischen Schwerpunktsetzungen. Darüber hinaus stehen ausgewählte Ergebnisse in Form von Präsentationen, Postern und Veröffentlichungen zur Verfügung. In einigen Monaten werden über diese Homepage Handreichungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen des ZAFH care4care veröffentlicht.